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Chill-out-Woche 2019 lässt wieder einmal keine Wünsche offen!

Was ist los, wenn am ersten Tag der Sommerferien morgens ab 8:00 Uhr Kinder und Jugendliche die Jugendräume des X-Ground stürmen? Richtig, dann beginnt wieder die Chill-out-Woche. Nunmehr zum vierten Mal haben wir diese Maßnahme ausgeschrieben. Und wie auch in den vergangenen vier Jahren fand unser Angebot regen Zulauf für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 15 Jahren.

Auf den ersten Blick erschien uns selbst die Altersspanne sehr hoch, doch unsere 15 Kinder und Jugendliche bewiesen uns an jedem Tag, dass dies ohne große Schwierigkeiten möglich ist. Zusammen mit dem bewährten OpenGround Team starteten wir schon am Montag durch: Der erste Ausflug führte uns aufs Wasser. Mit der Bahn ging es ins Lahntal nach Fachbach. Dort erreichten wir den Kanuverleih und konnten nach kurzer “flusschiffahrtstechnischer” Unterweisung die Kanus übernehmen. Klar, dass wir “Großen” hinten saßen und unsere “Galeeren” mit den Paddlern erst mal in die Spur bringen mussten. Da war zunächst manche Richtungskorrektur nötig, bevor die Nase des Kanus immer geradeaus Richtung Niederlahnstein zeigte. Das Schleusen der Boote war unproblematisch, im rauschenden Abgang des Wassers sank der Wasserspiegel in der Schleusenkammer rapide, so dass wir insgesamt drei Staustufen der Lahn herabsanken. Das Steuern ging ganz schön in die Arme, dennoch blieb uns genug Zeit die Schönheit des Lahntals zu betrachten. Auch manches Wettrennen wurde eingeschlossen. Müde und abgekämpft erreichten wir nach dreieinhalb Stunden das Ufer in Niederlahnstein. Nach kurzer Rast am Spielplatz des Johannesklosters brachte uns die Bahn von Niederlahnstein aus wieder nach Koblenz. Beeindruckt hatte mich die Ausdauer der Kinder und Jugendlichen, denn trotz dass es stromabwärts ging, erforderte das Kanufahren doch ganz schön Kraft und Ausdauer.

Der zweite Tag hatte einen weiteren Höhepunkt parat. Die Geyerlei Hängebrücke in Mörsdorf/Hunsrück. Bei der Planung der Woche war ich sehr überrascht, wie gut die Anbindung mit Bahn und Bus funktionierte. Nachdem unsere Gruppe gemeinsam zum Hauptbahnhof marschierte, dies geschah wirklich immer ohne Meckern, fuhr die Regionalbahn pünktlich nach Treis Karden. Nach kurzem Warten kam auch schon der Bus und schlängelte sich mit uns durch ein Seitental des Hunsrücks nach Mörsdorf. Nun war ich gespannt, wie die Kinder und Jugendlich die Höhe der Brücke und auch das leichte Schwanken wahrnehmen würden. Gut, dass wir den Kids die Entscheidung zur Überquerung überlassen haben, so fühlte sich auch niemand bedrängt die Hängebrücke überqueren zu müssen. Leider waren wir etwas zu schnell in Mörsdorf zurück. Geschäfte und Lokale waren bis auf eines geschlossen und wir hatten noch Zeit bis zur Busrückfahrt… So aßen wir gemeinsam ein Eis und die Gruppe war sich einig, dass bei früherer Rückkehr der X-Ground noch genügend Spielmöglichkeiten für Alle böte. So wurde es gemacht und ein schöner entspannter Tag ging zu Ende.

Auf den Mittwoch hatte ich mich schon sehr gefreut: Aufgrund der Tatsache, dass wir auch schon im letzten Jahr beim “Adventure-Golf” auf der Festung waren, wusste ich wie unkompliziert und zuvorkommend die Betreiber der Anlage mit Gruppen umgehen. Die Linie 9 der EVM brachte uns nach Niederberg. Von dort aus erklommen wir das Festungsplateau und genossen in Gruppen das Golfspielen. Nach spannendem Wettkampf in den Gruppen, war eine “Belohnungspommes” obligatorisch. Nun war noch Zeit für den “Bleidenberg-Spielplatz”. Hier wusste ich auch dass die Kids das Angebot dort nutzen würden. Nach Festungsabstieg, brachte uns die Linie 9 wieder zurück nach Koblenz.

Schon war mehr als die Hälfte der Freizeit geschafft, es wurde Donnerstag. An diesem Tag, so empfand ich das, war der Höhepunkt der Woche angesagt: Das Nutzen der “Sommerrodelbahn” auf dem Loreleyfelsen. Hierzu hatte ich im Vorfeld mit den Betreibern der Anlage Zeiten vereinbart, an denen unsere Gruppe verstärkt fahren durfte. Mit der Geschwindigkeit von bis zu 37km/h rasten die Kinder und Jugendlichen die Metallbahn mit den Bobs runter. Strahlende Gesichter waren die Folge. Großzügigerweise war von Seiten der Betreiber auch die eine oder andere Mehrfahrt drin. Auch hier war ich sehr froh, dass die Bahnbetreiber so aufgeschlossen und freundlich mit uns umgingen. Natürlich winkten wir dem “Vater Rhein” vom Loreley Felsplateau aus zu. So war auch dieser Tag schnell vorbei und der letzte Tag unserer Woche fand traditionell im X-Ground statt. Dank Melanies Kreativität und Engagement erlebten wir am Freitag eine spielerische Reise, bevor es im SportsGround rund ging und auch die Kirche zu Becherturmbauen in allen Varianten genutzt wurde. Spaß machte unser gemeinsames Grillen bei bestem Wetter und das Nutzen des Gartenschlauches zur Abkühlung.

Was wirklich schön war: Nie kam Langeweile auf, immer waren die Kids in “Leerlaufzeiten” bereit etwas zu Spielen oder wir konnten uns über “Gott und die Welt” unterhalten. Nicht einmal wurde gemurrt über die Fußwege zum Bahnhof und zurück. unser Team harmonierte super! An dieser Stelle Danke an Melanie, Laura, Protogene und auch Khaled! 

Wir waren eine prima Gemeinschaft und ich bin ermutigt, dass wir es schaffen die Chill-out-Woche 2020 auf vielleicht drei Wochen auszudehnen!        

 

 

 

06
Sep

Geschrieben am: 06.09.2019

Von: Ralf Schneider - Eichhorn

Lieblingszitat:

“Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch alles andere dazugegeben.”Matthäus 6,33

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